Fördermittel des Landes NRW

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Die deutschen Bundesländer fördern eine Vielzahl von Projekten in zahlreichen Bereichen. Sie tun dies durch landeseigene Förderprogramme (etwa die regionalen Stellen der Förderfonds der Europäischen Union, z.B. ESF, ELER, EFRE), Landesstiftungen, Förderbanken und Landesverbände im Bereich Sport, Kultur und Jugend. Die Förderungen werden oft von Landeministerien beschlossen und von Institutionen wie Bezirksregierungen, Landschaftsverbänden oder Landesämtern verwaltet.

Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen unterstützt die NRW.BANK das Land bei seinen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. Sie agiert dabei im öffentlichen Auftrag, wettbewerbsneutral und arbeitet mit kreditwirtschaftlichen Förderprodukten wie Kredit und Beratung. Ihre drei Förderfelder sind „Wirtschaft“, „Wohnraum“ sowie „Infrastruktur/Kommunen“, Zielgruppen sind Öffentliche Kunden, Unternehmen, Gründer und Privatpersonen. Förderprogramme können nach Zielgruppe, Förderthema, Förderart und Fördergeber gefiltert werden.
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Staatskanzlei NRW/
Entwicklungspolitische Förderprogramme

In Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei NRW und der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global werden mehrere Förderprogramme betreut. Zu den Förderprogrammen zählen:

Die NRW Förderprogramme richten sich an alle entwicklungspolitisch aktiven und interessierten Netzwerke, Gruppen und Einzelpersonen sowie die breite Öffentlichkeit im Land. Zu den Zielgruppen der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit in Deutschland gehören vor allem Medienschaffende, junge Berufstätige, Handwerksunternehmen und Betriebsinhaber, Kammern und Verbände, Migranten und Migrantenorganisationen, entwicklungspolitische NRO sowie Politik und Verwaltung auf Landes- und kommunaler Ebene. Mit ihren Aktivitäten im Bereich der kommunalen Entwicklungspolitik spricht die Außenstelle lokale Akteure der Entwicklungspolitik in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft an.

Regionale Schwerpunkte sind die nordrhein-westfälischen Partnerländer Ghana und Nordmazedonien sowie folgende Hauptkooperationsländer: Südafrika, die übrigen Westbalkan-Länder (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien) sowie Teile der arabischen Welt (Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko). Projekte in diesen Ländern werden bevorzugt berücksichtigt. Eine Förderung von entwicklungspolitischen Aktivitäten in anderen Regionen der Welt ist nicht ausgeschlossen.
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In Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei NRW und der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global werden mehrere Förderprogramme betreut. Hilfe bei der Antragstellung sowie Durchführung und Abwicklung der Programme bietet die Außenstelle Düsseldorf. Die Programme der Außenstelle Düsseldorf werden aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Landes Nordrhein-Westfalen und der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. finanziert.
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Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung bietet Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Initiativen und Privatpersonen zahlreiche Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, um Leben vor Ort zu gestalten. Förderungen gibt es etwa in den Bereichen Wiederaufbau, Heimat, Kommunales, Bauen/Wohnen, Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Gleichstellung.
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Das Land Nordrhein-Westfalen fördert Digitalisierungsprojekte nordrhein-westfälischer Kommunen in ausgewählten Modellregionen.
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Das Ministerium ist oberste Schulaufsichtsbehörde in NRW. Es nimmt für das Land die Schulaufsicht über das gesamte Schulwesen wahr, also auch die rund 6.000 Schulen in NRW.

Informationen zum Individuellen Schüleraustausch, zu europäischen und internationalen Schulpartnerschaften und Förderprogrammen können beim Schulministerium erfragt warden.

Im Auftrag des Schulministeriums koordiniert das Teildezernat 43.03 „Internationaler Austausch“ der Bezirksregierung Düsseldorf in landesweiter Zuständigkeit die Austauschprogramme und Projekte für den Schulbereich und berät Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in enger Zusammenarbeit mit einem Tutorennetzwerk und internationalen Partnerorganisationen.

Gefördert werden insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Niederlanden und Belgien, sowie Begegnungsmaßnahmen mit Israel und Palästina, Polen und dem Vereinigten Königreich.

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Für Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Kompanien.

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Die Landeszentrale  arbeitet an der Schnittstelle zwischen Staat, Politik, Bildungsinstitutionen, Wissenschaft und Medien. Ihr Wirkungsspektrum umfasst die außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung, wie auch die politische Bildung in der Schule. Sie arbeiten im öffentlichen Auftrag und orientieren sich dabei an den Prinzipien des Pluralismus, der Kontroversität und der Rationalität.
Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen wurde 1946 als „Staatsbürgerliche Bildungstelle“ in Düsseldorf eingerichtet. Mit dem Motto „Re-education“ wollten die Briten in ihrer Besatzungszone den Aufbau eines demokratischen Staates in Deutschland fördern. Im Laufe der Jahre ändern sich Name und Schwerpunkte der Institution: 1967 wurde aus der Bildungsstelle die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Seit 2017 gehört sie zum Geschäftsbereich des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Neben der Durchführung von Veranstaltungen sowie der Bereitstellung von Büchern (wie z.B. diesem hier:  „Miteinander füreinander – Zivilgesellschaft in Nordrhein-Westfalen“ (Matthias Freise, Andrea Walter, Münster: Aschendorff Verlag, 2021, 256 S.)) und digitalen Medien fördert die Landeszentrale die Einrichtungen der politischen Bildung und NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte. Darüber hinaus unterstützt sie Kommunen und Beratungsstellen in ihrer Präventionsarbeit gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit in unterschiedlichen Phänomenbereichen.
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In NRW wird ehrenamtliches Engagement von Landesseite in vielfältiger Weise unterstützt. Ein eigenes Webportal zum ehrenamtlichen Enagement bietet umfassende Informationen zu allen Aspekten ehrenamtlichen Engagements. Die Unterstützungsangebote umfassen Koordination, Rat, sowie Finanzierungshilfen. Die Förderungen richten sich an bestimmte Zielgruppen oder Organisationsformen (von der Kommune bis zum Verein oder Projektinitiative). Das Webportal listet die Fördermöglichkeiten in verschiedenen Bereichen auf, so etwa Jugend, Kultur, Integration, Betreuung, Lokale Umgebung, Umweltschutz und Unternehmenskooperation.
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Seit 2016 fördert die Landesregierung NRW im Rahmen des Wettbewerbs „Europa bei uns zuhause“ Projekte der europäischen Städtepartnerschaftsarbeit sowie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern in den Niederlanden und Belgien. Als Ideenfundgrube sind solche Projekte, die bereits von Kommunalverwaltungen, Städtepartnerschaftsvereinen oder anderen Trägern in NRW erfolgreich durchgeführt wurden, ein guter Ansatzpunkt. Die Netzwerkstelle Städtepartnerschaften stellt Ihnen eine Sammlung der bisherigen Preisträger-Projekte aus dem Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ in einer Datenbank zur Verfügung. Außerdem finden sich in der Datenbank weitere Projekte, die im Laufe der Coronapandemie entwickelt wurden, um mit virtuellen Formaten der Begegnung die internationalen Reise- und Kontaktbeschränkungen zu kompensieren. Alle Projekte haben ihren Ursprung in nordrhein-westfälischen Städtepartnerschaften

Aktueller Wettbewerb 2022–>

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Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen und andere Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, die die europäische Idee in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbreiten. Prämierte Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro. Insgesamt zielt die Europawoche auf das Engagement von Bürger*innen und deckt Kosten für Honorare, Reisen, Unterkunft, Mieten für Räume und Technik, Verpflegung, Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation und sonstige sächliche Ausgaben ab.
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Die Landesregierung zeichnet Kommunen und kommunale Verbände, die beispielgebende europäische Aktivitäten durchführen und damit den Menschen vor Ort Europa und seine Chancen näherbringen, als „Europaaktive Kommune “ bzw. „Europaaktive Zivilgesellschaft“ aus. Die ausgezeichneten Kommunen und Kommunalverbände haben besondere Ideen zu europapolitischen Themen, EU-Projekten und internationaler Zusammenarbeit entwickelt und diese Ideen erfolgreich an die Einwohnerinnen und Einwohner vermittelt. 

Ausgezeichnete Kommunen, Kommunalverbände und zivilgesellschaftliche Akteure erhalten mit den Auszeichnungen auf sie zugeschnittene Angebote der Landesregierung zur Vernetzung und für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Beide Auszeichnungen haben keine Laufzeitbeschränkung.
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Die NRW-Stiftung

Die NRW-Stiftung fördert seit 1986 Projekte von Vereinen, Verbänden und Gruppen in NRW in den Bereichen Natur, Heimat und Kultur. U.a. erwirbt sie auch schutzwürdige Flächen. Finanziert wird die Arbeit durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen, Spenden und Mitgliedsbeiträge des Fördervereins der NRW-Stiftung. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Institutionen (Vereine, Stiftungen, Gesellschaften, Verbände), deren Satzungszweck im namensgebenden Aufgabenfeld der NRW-Stiftung liegt. Bisherige Förderprojekte können über eine Online-Datenbank eingesehen werden.
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Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fördert bürgerschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. Sie ist dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dem Gedanken der Einen Welt und der Menschenwürde verpflichtet und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit seinen 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bei.
Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Organisationen durch Projektberatung und -finanzierung. Schwerpunkt der Förderarbeit ist Informations- und Bildungsarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung. Gefördert werden insbesondere Projekte mit folgenden Themenschwerpunkten:

  • Umwelt-, Klima- und Naturschutz, Ressourcenschonung, Erhalt von Biodiversität, entwicklungspolitische Bildung und Information,
  • interkulturelles Lernen zu Themen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung,
  • fairer Handel und nachhaltige Produktion und Konsum.

Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus Lotterieerlösen, die an das Land Nordrhein-Westfalen abgeführt werden sowie aus Steuermitteln des Landes.
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Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert seit knapp 40 Jahren soziale Vorhaben in allen Regionen Nordrhein-Westfalens. Die Projekte kommen Menschen mit Behinderung, Menschen im Alter und benachteiligten jungen Menschen zugute. Sie finanziert sich aus den Gewinnen der nordrhein-westfälischen Spielbanken. 
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Die Kunststiftung NRW unterstützt seit 1989 als größte unabhängige Fördereinrichtung Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen. Sie fördert herausragende, wegweisende und nachhaltige Vorhaben in den Bereichen Literatur, Musik, Performing Arts und Visuelle Kunst mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen. Gefördert wird, u.a., der internationale Kulturaustausch, zum Beispiel anlässlich von Ausstellungen, Gastspielen, Konzerten oder Lesereisen im In- und Ausland. Antragsberechtigt sind alle Organisationen aus dem Kunst- und Kultursektor sowie Kunst- und Kulturschaffende, die einen Bezug zu Nordrhein-Westfalen haben.
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Über uns

Die Festigung der Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Kommunen und Zivilgesellschaft steht im Mittelpunkt unseres Projekts.

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Steinstr. 48
44147 Dortmund

becker@auslandsgesellschaft.de

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